Oberalmer Materlweg

Hallein-Bad Dürrnberg

Wegbeschreibung

Der Marterlweg in Oberalm verläuft auf einem bereits bestehenden sehr beliebten und leicht begehbaren Wanderweg Richtung Wiestal und führt an vielen Wegkreuzen, sogenannten "Marterl" und kleinen Kapellen vorbei. Alle diese liebevoll gepflegten Kulturdenkmäler stehen an besonderen Plätzen und erzählen ihre kleine Geschichte, meist von Dankbarkeit oder Unglück in der Familie. Beim Wandern kann man sich ein paar besinnliche Stunden Auszeit aus dem hektischen Alltag in wunderbarer Natur nehmen, und dabei neue Kraft schöpfen.

Ausgangspunkt ist das an der Halleiner Landesstraße gelegene Café Lohmaier, das mit Bus (Nr. 160, Haltestelle Haunsperg) oder Auto gut erreichbar ist. Hier gehen wir vom "Heiligen Kreuz" über die Bartwirtstraße und die Pröllhofstraße zum "Jellkreuz", von hier aus über die Raiffeisenstraße und an der Kirche vorbei bis zum "Christopherus Bildstock". Dann geht es kurz retour, links unter der Autobahn zum Almerbergweg und zum "Hellabründlkreuz", von da weiter bis zur Wiestalstraße zum Bildstock am "Herberg-Einfang" und weiter zur Wiestalkapelle zum "Hl. Sebastian". Vorbei am Gasthaus Bischof (Einkehrmöglichkeit) weiter zum "Rauscherkreuz", anschließend rechts über den Wiesenweg bis zur "Stoandlkapelle". Der Wanderweg führt wieder retour zum Gasthof Bischof und "Wiestalkapelle", dann rechts hinauf über den steilen "Reichenweg" und anschließend über den "Almerberg" zurück ins Ortszentrum.

Empfohlene Ausrüstung: Wanderschuhe bzw. gutes Schuhwerk

Rast/Einkehr

Der Marterlweg in Oberalm (Wanderweg Nr. 46 auf Tennengau Wanderkarte) verläuft auf einem bereits bestehenden sehr beliebten Wanderweg Richtung Wiestal und führt an vielen Wegkreuzen, sogenannten "Marterl" und kleinen Kapellen vorbei. Alle diese liebevoll gepflegten Kulturdenkmäler stehen an besonderen Plätzen und erzählen ihre kleine Geschichte, meist von Dankbarkeit oder Unglück in der Familie.

Bemerkung

alle Marterl (Bildstöcke und Kapellen)

Schrannentisch: Oberalm besitzt noch einen der wenigen "Schrannentische" des Salzburger Landes. Es ist eine ehemalige Gerichts- und Thingstätte, wo im Mittelalter ein Mal pro Jahr Recht gesprochen wurde. Direkt nebenbei befindet sich eine hundertjährige Linde. Die Linde ist ein keltisches Baumkreiszeichen. "Für die Kelten und Germanen fungierte die Linde als Gerichtsbaum. Sie war der Baum unter dem Recht gesprochen wurde. Die Gemeinschaft eines Dorfes versammelte sich unter ihr, um die Wahrheit zu finden. So wurde auch Streit zwischen den Menschen gelindert." (aus http://www.baumkreis.de, 24.1.07)

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Adresse Oberalmer Materlweg