Wandern in Seewiesen

Von Weichselboden auf den Ringkamp

Seewiesen

Wegbeschreibung

Vom Schranken (Weg Nr.852) auf einer bald ansteigenden Forststraße rund um den Mieskogel (Bromerleiten - Saatstatt); kurze Straßenabkürzung im Wald, dann wieder ein längeres Stück Forststraße - schon hier eindrucksvolle Tiefblicke auf die Prescenyklause (Stausee) und die Südabstürze von Hochtürnach und Mieskogel! Im Westen eindrucksvoller Blick auf die Riegerin.

Nach einer Quelle beginnt ein steiler Waldsteig, der immer wieder Forststraßen schneidet, anfangs über einen Holzschlag (Wegverlauf beachten); nach ca. 1 3/4 - 2h erreicht man die wunderschöne Edelbodenalm (1344m, Jagdhütte, keine Almwirtschaft mehr) - von hier schöner Blick ins Gschöderer Kar, zu den Kläffermäuern und vor allem auf den weiteren Anstieg.

Den Almboden in südöstlicher Richtung überschreiten, sodann bald steil bergauf zunächst durch Bergwald, später in der Latschenregion - immer wieder eindrucksvolle Felsszenerien! Durch eine Latschengasse in ein Geröllkar, das ausgegangen wird;

danach Einstieg in das steile Schrofengelände der sog. Samstatt - unschwierig, aber steil führt der Weg bei immer weiterer Sicht hinauf auf die Hochfläche des Hochschwabs. Schließlich kommt im Westen die imposante Eismauer - Nordflanke ins Bild.

Der Weg steigt weiter zu einer harmlosen felsigen Passage an (´Weihbrunnkessel´ - kleines ganzjähriges Wasserloch).

Knapp vor der Einmündung des Weges über die Aflenzer Staritzen (Wegtafel) vom markierten Weg in östlicher Richtung abzweigen und nun weglos über den deutlich ausgeprägten Kamm (gelegentlich Steinmännchen, einige Vermessungsmarkierungen - nur bei guter Sicht!) noch weitere 150 Höhenmeter zum Gipfel des Ringkamp (Kamm ist nie ausgesetzt!); Gipfelkreuz - Aufstieg ca. 4 1/2h.

Aussicht: im Süden Ochsenreichkar, Voisthaler Hütte, Edelspitzen, Fölzstein; im Uhrzeigersinn Karlalpe - G´hacktes - Hochschwabgipfel - Griesstein - Gesäuseberge (Hochtor, Buchstein,...) - Spitzmauer / Gr. Priel - Riegerin - Hochkar - Kräuterin - Dürrenstein (im Norden) - Zellerhüte - Ötscher - Gemeindealpe - Bürgeralpe / Mariazell - Göller - Gippel - Tonion - Schneealpe - Veitschalpe - Zeller und Aflenzer Staritzen mit Hoher Weichsel (im Osten); schwindelerregende Tiefblicke in den sogenannten Oberen Ring im Osten sowie ins Salzatal (Prescenyklause) im Norden!

Abstieg wie Aufstieg, ca. 3 - 3 1/2h.

Empfohlene Ausrüstung: Bergwanderausrüstung mit festem Schuhwerk, Regenschutz, Anorak, Proviant (keine Einkehr, ausreichend Getränke!), Teleskopstöcke

Rast/Einkehr

HINWEIS: Das Schiestlhaus des ÖTK (1/2h weiter westlich) ist neu erbaut worden und das hochmoderne Haus bietet ab 2.9 2005 (Eröffnung) Unterkunft und Verpflegung an - -a href=http://www.oetk.at target=_blank-www.oetk.at-/a-

Bemerkung

- Das Salzatal ist wahrscheinlich eine der unberührtesten Flusslandschaften Österreichs! (2. Wiener Hochquellenleitung - daher Quellenschutzgebiet!);

Angebote für Rafting,... in Wildalpen!

- den Hochschwab von Norden nicht unterschätzen! (Anstiegslänge, Wetterumschwünge aller Art,...)

Diese Tour wird mit freundlicher Genehmigung von www.alpintouren.com zur Verfügung gestellt. Alle Texte, Bilder und Informationen sind urheberrechtlich geschützt.

Adresse Von Weichselboden auf den Ringkamp