Wandern in Malta

Maurilius H. Mayr Weg auf die Wandspitze

Malta

Wegbeschreibung

Von einem der Parkplätze wandert man auf dem Almweg in die Faschaun. Beschilderung Reitereck / Wandspitze, Weg Nr. 542/554. Über das Maltinger Alpl erreicht man die Ochsenhütte. Bei der Hütte endet der Almweg. Ab hier muss man sehr genau auf die Markierung achten. Nicht den Steigspuren folgen, die links des Baches weiterführen, diese verlaufen sich in weiterer Folge in der Wiese. Man macht vielmehr einen leichten Rechtsbogen und steigt so auf einem kaum ausgeprägten Wiesenrücken weiter an. An den Grat heran und dann links aufwärts in die Lasörnscharte. Auf dem OSO-Rücken teilweise steil hinauf zum aussichtsreichen Gipfel des Reitereck, 3 Std 30 Min vom Parkplatz. Zurück in die Lasörnscharte.

Westgrat (Maurilius H. Mayr-Weg) zur Wandspitze:

Der Weg Nr. 554 führt zuerst am Grat, dann in der seitlichen steilen Grasflanke recht schmal zu einer breiten Gratkuppe. Hier kann man den Gratweg verlassen und sowohl die Wandspitze als auch die Poisnigspitze umgehen und zur Torscharte absteigen.

Auf dem Grat gelangt man zu einem steilen Grataufschwung. Zwischen einem vorgelagerten kleinen Felsturm und der Gratwand steigt man über Blöcke zu einer kurzen, fast überhängenden Wandstufe an. Etwas anstrengend über die kurze, mit wenigen Klammern gesicherte Stufe (etwa C, für Kleingewachsene eher schon D, da die erste Klammer schwer erreichbar ist). Es folgt ein Rasenhang, der einige Trittspuren aufweist und auf den bald wieder flacher werdenden Grat leitet. Auf diesem an den nächsten hornartigen Aufschwung heran. Die Markierung weist den Weg, man klettert über rissdurchzogene Felsen (1 bis 1+) etwas rechts der Gratkante auf den Turm. Dahinter in leichtem Auf und Ab weiter (teilweise leichte Kletterei bis 1+), bis man nach rechts abwärts gedrängt wird und so vor den steilen Gipfelaufbau gelangt. Hier beginnt eine Drahtseilsicherung. Mit deren Hilfe gelangt man an den Fuß einer senkrechten Kante. Kleiner Rastplatz mit Wandbuch und Gedenktafel. Links der Kante steil aufwärts (Klammer) und luftig entlang der Sicherungen auf den Grat hinaus (Stellen bis B). Wiederum rechts abwärts und unterhalb des Gipfelfelsblockes durch. Über eine letzte kleine Stufe auf den Grat zurück und nach links wenige Meter zum Gipfelkreuz der Wandspitze.

Abstieg zur Torscharte:

Vom Gipfel auf Grasbändern in der westlichen Flanke die Gratfelsen umgehen, dann zurück auf den nunmehr breiten Wiesengrat und auf ihm abwärts in einen Sattel vor der Poisnigspitze. Ein Felsturm wird westlich umgangen, dann in wenigen Minuten hinauf auf die Poisnigspitze. Der weitere Abstieg erfolgt problemlos auf dem Wiesengrat, bietet herrliche Ausblicke und ist mit Blumen übersät. Man erreicht die Torscharte. Von hier könnte man auf dem Weg Nr. 542 zurück in die Faschaun absteigen oder auf dem Weg Nr. 555 das Stubeck auf der Westseite umgehen.

Lohnender ist es jedoch, die rund 260 Höhenmeter auf das Stubeck noch anzuhängen. Der völlig unschwierige Nordwestkamm wird entlang des Viehzaunes erstiegen und man erreicht bald den breiten Gipfel des Stubeck mit seiner weitreichenden Aussicht.

Der Weg Nr. 557 wird für den restlichen Abstieg benützt. Über weiten Wiesenhänge wandert man gemütlich talwärts, bei einer Abzweigung nach Südosten abzweigen und über den sogenannten First zur Kramerhütte und zum Parkplatz absteigen.

Empfohlene Ausrüstung: Normale Wanderausrüstung, auf jeden Fall gute Bergschuhe.

Rast/Einkehr

Alpengasthof Leonhardhütte-br-Kramerhütte-br-Gastronomiebetriebe in Malta und am Maltaberg-br-

Bemerkung

Die Überschreitung der Wandspitze ist wegen der steilen Grasflanken und der mit Flechten bewachsenen Felsen bei Nässe nicht ungefährlich. Für schwächere Geher empfiehlt sich evtl. sogar ein kurzes Seil zum Sichern oder ein Klettersteigset. Mit einem Wanderweg im engeren Sinn hat der Maurilius H. Mayr-Weg nichts zu tun!

Diese Tour wird mit freundlicher Genehmigung von www.alpintouren.com zur Verfügung gestellt. Alle Texte, Bilder und Informationen sind urheberrechtlich geschützt.

Adresse Maurilius H. Mayr Weg auf die Wandspitze