Klettersteig in Bad Goisern

Klettersteig durch die Postalmklamm

Bad Goisern

Wegbeschreibung

Anfangs über schrofiges und erdiges Gelände abwärts zur "Seufzerbrücke". Über diese 35 m lange Hängebrücke (Holzstege, hochliegendes Sicherungsseil, Verlängerung für Kleingewachsene!) ziemlich wackelig auf die andere Bachseite. In erdigem Terrain weiter zu einer Einseilbrücke und dann an der steilen Schluchtwand entlang (B und C/D) bis zum "Gatt-Sprung" (Große machen einen Spagat ;-), Kleine hangeln am besten das kurze Stück hinüber. Steil aufwärts (C/D) und weiter zur nächsten Seilbrücke. Die bisherige Hängebrücke, die sogenannte "Wasserfallbrücke" existiert seit "Kyrill" nicht mehr. Nach Überqueren eines Wasserlaufes aufwärts zur Karstquellenwand. Über diese steil (Stellen C bis D) in leichtes Gelände. Auf einem Waldweg in Kehren neben dem Wieslergraben aufwärts zur Gamsleckenwand. Am Fuß derselben befindet sich eine Nische und das Wandbuch. Kurz vorher kann man links die Schlußwand umgehen. An der steilen, teils überhängenden Wand rechts aufwärts ansteigen (Stellen D, kurz E), dann kurz gerade, wieder rechts und senkrecht hinauf zum Ausstieg bei einer Rastbank (Stellen D bis E). Hier Ausquermöglichkeit nach rechts.

Weiter oberhalb der Gamsleckenwand mit schönen Ausblicken auf einem Steig nach Westen queren, bis dieser hinunter in den Wieslergraben führt (Vorsicht bei Nässe, erdiger Weg). Über die 15 Meter lange "Dschungelbrücke" oder mittels Seilrutsche (Anleitung auf Infotafel) auf die andere Grabenseite. Ende des Klettersteiges. Auf dem markierten Wanderweg entweder zur Postalmstraße oder zur Schnitzhofalm.

Empfohlene Ausrüstung: Komplettes Klettersteigset, Steinschlaghelm, für Kleingewachsene zusätzliche Verlängerungsschlinge mit Klettersteigkarabiner für die oft hochliegenden Sicherungsseile, wasserfeste Schuhe und Kleidung.

Rast/Einkehr

Käserei Schnitzhofalm, 1180 m, private Jausenstation, www.schnitzhof.at

Bemerkung

Der Klettersteig sollte nicht unterschätzt werden (bereits tödliche Unfälle!), im praktisch gesamten Schluchtbereich besteht neben der hohen Rutschgefahr auch Steinschlaggefahr. Die Gamsleckenwand am Schluss des Steiges ist der schwierigste und anstrengendste Teil, kann aber links umgangen werden. Oberhalb der Gamsleckenwand ist ein Ausqueren nach rechts (nordöstlich) zum Abstiegsweg möglich.

Diese Tour wird mit freundlicher Genehmigung von www.alpintouren.com zur Verfügung gestellt. Alle Texte, Bilder und Informationen sind urheberrechtlich geschützt.

Adresse Klettersteig durch die Postalmklamm